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Unsere Projekte

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Unser Fokus liegt auf einem ganzheitlichen, ökologischem Gebäudesystem. Darum erfüllen die von uns verwendeten Baustoffe folgende Kriterien:

NATÜRLICHKEIT, WASSERDAMPFDIFFUSIONSOFFENHEIT, GESUNDES RAUMKLIMA, RECYCLEBARKEIT

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Hanfkalk

Der Baustoff Hanfkalk setzt sich zusammen aus nur drei einfachen Materialien. Hanfschäben (Aufgebrochener, holziger Teil des Hanfstängel), Naturkalk und Wasser. Beim Naturkalk ist zu sagen, dass hier vor allem die Zuschlagstoffe wie Mineralien bzw. Spurenelemente, welche einen schnelleren Abbund und auch eine höhere Endfestigkeit des Baustoffes gewährleisten, ausschlaggebend für die Qualität des Hanfkalkgemisches sind. Hier hat jeder Verarbeiter seine bewährten Zuschlagstoffe, welche für eine verlässlich einsetzbare Rezeptur unerlässlich sind.

Hanfkalk vereint alle vier Aspekte, die für uns beim ökologischen Bauen nicht fehlen dürfen. Darum ist er für uns DER Baustoff der Zukunft und auch unser bevorzugtes Material, Häuser zu bauen. Er kann natürlich aus drei Materialien hergestellt werden. Der Wandaufbau kann aus nur einem Material hergestellt werden und ist hoch wasserdampfdiffusionsoffen.

 

Dies Bedeutet, er kann das im Raum durch Menschen oder Geräte entstandene Wasser in der Luft aufnehmen, und es bei bedarf wieder an den Raum abgeben kann. So wird stets eine optimale Luftfeuchte im Raum gewährleistet. Auch ist der Baustoff durch seine hohe alkalität Schimmelvorbeugend und besitzt zudem die Eigenschaft der Raumluftreinigung durch ionisierung. Somit ist er baubiologisch sehr wertvoll und kann definitiv mit dem Begriff „gesundes Wohnen“ in Verbindung gebracht werden. Auch die recyclebarkeit am ende des Lebenszyklus ist ein Thema, das in der Baubranche heutzutage leider immer weniger Menschen interessiert. Für Hanfkalk überhaupt kein Thema, da er an Ort und Stelle vermahlen und noch am Grundstück als Bodenverbesserer eingebracht werden kann.

Holz

Holz ist der ökologische Baustoff schlechthin in unserer Gesellschaft. Ohne ihn wäre das ökologische Bauen gewiss nicht in diesem Maße möglich. Jedoch sehen wir ein großes Manko: die Produktionszeit des Baustoffes. Würde man ein Haus komplett aus Holz bauen, bräuchte man Unmengen dieses Rohstoffes, welcher deutlich langsamer nachwächst als Hanf (Hier könnte man beispielsweise die Masse für den Rohbau eines Einfamilienhauses mit ca. 2ha landwirtschaftlicher Fläche generieren und wenn gewünscht jedes Jahr aufs neue „angebaut“ werden) Aus diesem Grund möchten wir hier einen guten Mittelweg finden, und die beiden Produkte Holz und Hanf gemeinsam nutzen.

Holzklötze
Putzwand

Kalkputz

Vor allem hierzulande, bei vier Jahreszeiten und auch regelmäßigen Niederschlägen, kann auf einen witterungsbeständigen Außenputz kaum verzichtet werden. Wir setzen hier auf reine Kalkputze, welche einer Bewitterung der Außenwände über mehrere Jahre sehr gut stand halten. Auch arbeiten wir hier mit 100% Kalk um die Diffusionsoffenheitunseres Wandaufbaus nicht zu beeinträchtigen. Konventionell wird meist Zement zum Kalkputz dazugegeben, um eine höhere Festigkeit und bessere Verarbeitbarkeit zu erreichen. Dies wirkt sich aber leider negativ auf die technischen Eigenschaften und die Umweltverträglichkeit des Außenputzes aus.

Lehmputz

Weniger für Außenwände, dafür umso mehr im Innenraum sowie speziell in Feuchträumen kommt der Lehmputz gerne auch hierzulande ins Spiel. Grund hierfür ist seine enorme Fähigkeit, den im Raum entstandenen Wasserdampf aufzunehmen bzw. bei bedarf wieder abzugeben und somit allzeit auf natürliche Weise für ein angenehmes Raumklima zu sorgen.

Holzklötze
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